Band 3
Hugo Stehkämper † und Carl Dietmar

Köln im Hochmittelalter
1074/75–1288

Geschichte der Stadt Köln, Band 3

572 Seiten
123 meist farbige Abbildungen
Format 17,5 × 26 cm
Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7743-0442-0

60,00 Euro 

Band 3
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Band 3

Der Autor

Prof. Dr. Hugo Stehkämper

(1929–2010) studierte Latein und Geschichte an den Universitäten Bonn, München und Münster. Seit 1959 arbeitete er zunächst am Staatsarchiv Münster und kam 1961 ans Historische Archiv der Stadt Köln.

Lebenslauf

Wenn es in den vergangenen Jahrzehnten einen Doyen der Kölner Geschichtsschreibung gab, dann war dies wohl Hugo Stehkämper. Der Mittelalter-Experte war von 1969 bis 1994 Leiter des Historischen Archivs der Stadt Köln. Als solcher hatte Stehkämper wesentlichen Anteil daran, dass beim Neubau des Archivgebäudes 1971 nicht auf eine künstliche, sondern eine natürliche, selbstregulierende Klimatisierung gesetzt wurde. Dieses »Kölner Modell« machte bundesweit Schule. Umso mehr traf Stehkämper der Einsturz des Archivs am 3. März 2009, ein Jahr vor seinem Tod. Damit wurde auch ein Teil seines Lebenswerks zerstört. Bestand hat jedoch sein großes wissenschaftliches Werk, das seinen Schwerpunkt im hohen Mittelalter und insbesondere in allen Aspekten der mittelalterlichen Geschichte Kölns hat. Doch griff er zeitlich und thematisch auch immer wieder darüber hinaus, etwa mit seinen Publikationen zu Politikern des 20. Jahrhunderts wie Konrad Adenauer und Wilhelm Marx, dem am längsten amtierenden Reichskanzlers der Weimarer Republik. Bei Stehkämpers Tod am 11. Juni 2010 war sein Band über das Kölner Hochmittelalter für die Stadtgeschichte noch nicht vollendet. Das Werk wurde von Carl Dietmar im Sinne Stehkämpers abgeschlossen. (co)

Das Buch

Hugo Stehkämper † und Carl Dietmar
Köln im Hochmittelalter
1074/75–1288
Geschichte der Stadt Köln, Band 3

Die Buchreihe im Überblick

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Die komplette Geschichte der Stadt Köln in 13 Prachtbänden

Für Sammler auch in Halbleder

Die Historische Gesellschaft Köln e.V. gibt die große wissenschaftliche und allgemeinverständliche Kölner Stadtgeschichte in 13 Bänden heraus. Damit wird der seit Jahrzehnten immer wieder öffentlich formulierte Wunsch, eine wissenschaftlich fundierte, aus der Forschung gewachsene und gut lesbare Darstellung der 2000-jährigen Stadtgeschichte zu besitzen, im Greven Verlag Köln erfüllt. In 13 Bänden stellen international renommierte Historiker die Entwicklung des politischen Gemeinwesens dar, das sich stets seiner eigenen, historisch gewachsenen Identität bewusst war.

Band1

Köln in römischer Zeit

Geschichte einer Stadt im Rahmen des Imperium Romanum

Werner Eck, Köln

Die Geschichte des heutigen Köln beginnt in der römischen Zeit. Ohne Marcus Agrippa und Augustus wäre Köln nicht entstanden, ohne Agrippina trüge es nicht seinen Namen und wäre nicht das, wozu es in seiner mehr als 2000-jährigen Geschichte herangewachsen ist. Köln hat seine römische Herkunft nie vergessen, sie vielmehr zu allen Zeiten als etwas Besonderes herausgehoben.

Weitere Informationen

Band2

Köln im Frühmittelalter

Mitte 5. Jh.–1074/75

Karl Ubl, Köln

Noch nicht erschienen.

Band3

Köln im Hochmittelalter

1074/75–1288

Hugo Stehkämper † und Carl Dietmar, Köln

Im Hochmittelalter legten die Kölner Bürger die Grundlage für die überragende Stellung der Stadt, die sie bis in die frühe Neuzeit zu behaupten wusste. Die romanischen Kirchen und der gotische Dom sind beeindruckende Zeugnisse dieser Epoche, in der sich zugleich das Selbstverständnis der Stadtbevölkerung wandelte.

Weitere Informationen

Band4

Köln im Spätmittelalter

1288–1512/13

Wolfgang Herborn † und Carl Dietmar, Köln

Noch nicht erschienen.

Band5

Köln im Zeitalter von Reformation und Katholischer Reform

1512/13–1610

Gérald Chaix, Gizeux

Noch nicht erschienen.

Band6

Köln in einem eisernen Zeitalter

1610–1686

Hans-Wolfgang Bergerhausen, Würzburg

Köln im 17. Jahrhundert – das ist die schwere und bewegte Zeit des Generals Jan van Werth und des Rebellen Nikolaus Gülich, des Jesuitenpaters Friedrich Spee und der Postmeisterin Katharina Henot. In diese Epoche fielen der schwedische Angriff auf Deutz, die Hexenverbrennungen und die letzte große Pestkatastrophe, die Köln heimsuchte. Damals bildete sich in Köln jenes spezifische katholische Milieu heraus, das die Stadt bis heute prägt.

Weitere Informationen

Band7

Köln im Ancien Régime

1686–1794

Gerd Schwerhoff, Dresden

Das 18. Jahrhundert gilt als ein Tiefpunkt der Stadtgeschichte. Es war geprägt von politischer Korruption und religiöser Intoleranz, von innerer Armut und äußeren Bedrohungen sowie von einer dramatischen Naturkatastrophe. Aber auch moderne Ansätze in Wirtschaft und Wissenschaft, in Kunst und geselligem Leben gab es. Die erste Gesamtdarstellung dieser Zeit entfaltet ein weitgespanntes Panorama städtischer Lebenswelt vor der Revolution.

Weitere Informationen (erscheint im Herbst 2017) 

Band8

Köln von der französischen zur preußischen Herrschaft

1794–1815

Klaus Müller, Düsseldorf

Die Geschichte des modernen Köln beginnt mit der Franzosenzeit. Nie zuvor hat sich die Stadt so schnell verändert wie in den Jahren von 1794 bis 1815. Mit dem erzwungenen Ende des Mittelalters bestimmten bis heute bekannte Personen und Familien die Geschicke der Stadt: Namen wie Oppenheim, Wallraf und Schnütgen stehen stellvertretend für die wirtschaftliche und kulturelle Blüte, die für Köln mit dieser Zeit begann.

Weitere Informationen

Band9

Köln in preußischer Zeit

1815–1871

Jürgen Herres, Berlin

Die Zeit von 1815 bis 1871 war für Köln vor allem ein Gründerzeitalter: Stadt, katholische Kirche und preußische Monarchie entschieden sich 1842 für die Vollendung des Kölner Doms. Der rheinische Karneval fand in dieser Zeit zu seiner heutigen Form. Und bis heute bekannte Pioniere und Unternehmer prägten die Stadt, ihre Gesellschaft und ihre Zukunft.

Weitere Informationen

Band10

Köln im Kaiserreich

1871–1918

Thomas Mergel, Berlin

Noch nicht erschienen.

Band11

Köln in der Weimarer Zeit

1918–1933

Günther Schulz, Bonn

Noch nicht erschienen.

Band12

Köln in der Zeit des Nationalsozialismus

1933–1945

Horst Matzerath, Köln

Der Autor widerlegt zahlreiche lieb gewordene Mythen etwa vom besonderen Kölner Widerstandsgeist. Gleichzeitig führt er die Leser an konkrete Lebensschicksale in der rheinischen Metropole heran, nicht nur der Täter und »Mitläufer«, sondern vor allem der zahllosen Opfer. Eine ebenso sachliche wie bedrückende Studie über diese Stadt.

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Band13

Köln seit 1945

Bernd-A. Rusinek

Noch nicht erschienen.

Die Autoren im Überblick

Werner Eck

Köln


Karl Ubl

Köln


Hugo Stehkämper †

Köln


Carl Dietmar

Köln


Wolfgang Herborn †

Bonn


Gérald Chaix

Giseux


Hans-Wolfgang Bergerhausen

Würzburg


Gerd Schwerhoff

Dresden


Klaus Müller

Düsseldorf


Jürgen Herres

Berlin


Thomas Mergel

Berlin


Günther Schulz

Bonn


Horst Matzerath

Köln


Bernd-A. Rusinek

Düsseldorf