band 3
Hugo Stehkämper † und Carl Dietmar

Köln im Hochmittelalter
1074/75–1288

Geschichte der Stadt Köln, Band 3

572 Seiten
123 meist farbige Abbildungen 
Format 17,5 × 26 cm
Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7743-0442-0

60,00 Euro

Band 3
Band 3
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Das Buch

Die spannendste Epoche der Stadtgeschichte

Im Hochmittelalter legten die Kölner Bürger die Grundlage für die überragende Stellung der Stadt, die sie bis in die frühe Neuzeit zu behaupten wusste. Die romanischen Kirchen und der gotische Dom sind beeindruckende Zeugnisse dieser Epoche, in der sich zugleich das Selbstverständnis der Stadtbevölkerung wandelte: Mit dem Aufstand gegen Erzbischof Anno II. im Jahr 1074 begannen die Kölner, für individuelle Freiheitsrechte und politische Mitbestimmung zu kämpfen, und wurden damit zu Vorreitern einer »kommunalen« Bewegung in Mittel- und Westeuropa. Die Schlacht von Worringen im Jahr 1288, in der die Kölner Bürger gegen ihren Stadtherrn fochten, war ein dramatischer Schlusspunkt in der Entwicklung des bürgerlichen Selbstbewusstseins. Somit kann das 13. Jahrhundert mit Fug und Recht als spannendster Zeitraum der Stadtgeschichte bezeichnet werden. Gemeinsam erzählen Hugo Stehkämper und Carl Dietmar von dieser Epoche, die Köln bis heute für jeden erkennbar prägte.

Mit einem Vorwort von Werner Eck.

Für Sammler auch als Vorzugsausgabe in Halbleder (105 Euro) erhältlich.

Kostprobe

Hier finden Sie das gesamte Inhaltsverzeichnis sowie die Einleitung und ausgewählte Seiten aus dem Buch.


Die Autoren

Prof. Dr. Hugo Stehkämper, 1929–2010

war von 1969 bis 1994 Direktor des Historischen Archivs der Stadt Köln. Er hat zahllose Publikationen zur Stadtgeschichte verfasst. Nach seiner Pensionierung berief ihn die Historische Gesellschaft Köln zum Herausgeber der Geschichte der Stadt Köln. Bis zu seinem Tod schrieb er am dritten Band der Reihe.

Dr. Carl Dietmar

geb. 1949, ist Historiker, Journalist und Autor. Bis 2014 war er Redakteur beim Kölner Stadt-Anzeiger. Carl Dietmar hat unzählige Aufsätze und mehr als ein Dutzend Bücher zur kölnischen und rheinischen Geschichte verfasst. Nach Hugo Stehkämpers Tod vollendete er dessen Manuskript.

Rezensionen

Rezension aus Die Welt


Rezension aus Kölnische Rundschau


Rezension aus Kölner Stadt-Anzeiger


Stimmen zum Buch

»Dieses Buch ist für das Verständnis und die Dokumentation unserer Stadtgeschichte von unerlässlicher Bedeutung.« Henriette Reker, 
Kölner Oberbürgermeisterin

Henriette Reker

geb. 1956, ist Juristin und seit 2015 die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln.

»Das Hochmittelalter unfasst die drei wahrscheinlich spannendsten Jahrhunderte und ist der Höhepunkt in der ganzen Kölner Stadtgeschichte.« Dr. David Eisermann

Dr. David Eisermann

studierte Literaturwissenschaften und ist Kulturjournalist, Übersetzer und Hörfunkmoderator (WDR3 Mosaik).

Pressestimmen

»Ein Band, der die Erwartungen an eine Stadtgeschichte in der vielleicht wichtigsten Phase der Entwicklung Kölns erfüllt.« Die Welt
»Eine kundigere Darstellung des Kölner Hochmittelalters lässt sich nicht finden.« Kölner Stadt-Anzeiger
»Köln als Vorreiter für ganz Europa« Rheinische Post
»Lesens- und empfehlenswert« Kirchenzeitung Köln

Die Buchreihe im Überblick

Default

Die komplette Geschichte der Stadt Köln in 13 Prachtbänden

Für Sammler auch in Halbleder

Die Historische Gesellschaft Köln e.V. gibt die große wissenschaftliche und allgemeinverständliche Kölner Stadtgeschichte in 13 Bänden heraus. Damit wird der seit Jahrzehnten immer wieder öffentlich formulierte Wunsch, eine wissenschaftlich fundierte, aus der Forschung gewachsene und gut lesbare Darstellung der 2000-jährigen Stadtgeschichte zu besitzen, im Greven Verlag Köln erfüllt. In 13 Bänden stellen international renommierte Historiker die Entwicklung des politischen Gemeinwesens dar, das sich stets seiner eigenen, historisch gewachsenen Identität bewusst war.

Band1

Köln in römischer Zeit

Geschichte einer Stadt im Rahmen des Imperium Romanum

Werner Eck, Köln

Die Geschichte des heutigen Köln beginnt in der römischen Zeit. Ohne Marcus Agrippa und Augustus wäre Köln nicht entstanden, ohne Agrippina trüge es nicht seinen Namen und wäre nicht das, wozu es in seiner mehr als 2000-jährigen Geschichte herangewachsen ist. Köln hat seine römische Herkunft nie vergessen, sie vielmehr zu allen Zeiten als etwas Besonderes herausgehoben.

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Band2

Köln im Frühmittelalter

Mitte 5. Jh.–1074/75

Karl Ubl, Köln

Noch nicht erschienen.

Band3

Köln im Hochmittelalter

1074/75–1288

Hugo Stehkämper † und Carl Dietmar, Köln

Im Hochmittelalter legten die Kölner Bürger die Grundlage für die überragende Stellung der Stadt, die sie bis in die frühe Neuzeit zu behaupten wusste. Die romanischen Kirchen und der gotische Dom sind beeindruckende Zeugnisse dieser Epoche, in der sich zugleich das Selbstverständnis der Stadtbevölkerung wandelte.

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Band4

Köln im Spätmittelalter

1288–1512/13

Wolfgang Herborn † und Carl Dietmar, Köln

Noch nicht erschienen.

Band5

Köln im Zeitalter von Reformation und Katholischer Reform

1512/13–1610

Gérald Chaix, Gizeux

Noch nicht erschienen.

Band6

Köln in einem eisernen Zeitalter

1610–1686

Hans-Wolfgang Bergerhausen, Würzburg

Köln im 17. Jahrhundert – das ist die schwere und bewegte Zeit des Generals Jan van Werth und des Rebellen Nikolaus Gülich, des Jesuitenpaters Friedrich Spee und der Postmeisterin Katharina Henot. In diese Epoche fielen der schwedische Angriff auf Deutz, die Hexenverbrennungen und die letzte große Pestkatastrophe, die Köln heimsuchte. Damals bildete sich in Köln jenes spezifische katholische Milieu heraus, das die Stadt bis heute prägt.

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Band7

Köln im Ancien Régime

1686–1794

Gerd Schwerhoff, Dresden

Das 18. Jahrhundert gilt als ein Tiefpunkt der Stadtgeschichte. Es war geprägt von politischer Korruption und religiöser Intoleranz, von innerer Armut und äußeren Bedrohungen sowie von einer dramatischen Naturkatastrophe. Aber auch moderne Ansätze in Wirtschaft und Wissenschaft, in Kunst und geselligem Leben gab es. Die erste Gesamtdarstellung dieser Zeit entfaltet ein weitgespanntes Panorama städtischer Lebenswelt vor der Revolution.

Weitere Informationen (2017) 

Band8

Köln von der französischen zur preußischen Herrschaft

1794–1815

Klaus Müller, Düsseldorf

Die Geschichte des modernen Köln beginnt mit der Franzosenzeit. Nie zuvor hat sich die Stadt so schnell verändert wie in den Jahren von 1794 bis 1815. Mit dem erzwungenen Ende des Mittelalters bestimmten bis heute bekannte Personen und Familien die Geschicke der Stadt: Namen wie Oppenheim, Wallraf und Schnütgen stehen stellvertretend für die wirtschaftliche und kulturelle Blüte, die für Köln mit dieser Zeit begann.

Weitere Informationen

Band9

Köln in preußischer Zeit

1815–1871

Jürgen Herres, Berlin

Die Zeit von 1815 bis 1871 war für Köln vor allem ein Gründerzeitalter: Stadt, katholische Kirche und preußische Monarchie entschieden sich 1842 für die Vollendung des Kölner Doms. Der rheinische Karneval fand in dieser Zeit zu seiner heutigen Form. Und bis heute bekannte Pioniere und Unternehmer prägten die Stadt, ihre Gesellschaft und ihre Zukunft.

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Band10

Köln im Kaiserreich

1871–1918

Thomas Mergel, Berlin

Noch nicht erschienen.

Band11

Köln in der Weimarer Zeit

1918–1933

Günther Schulz, Bonn

Noch nicht erschienen.

Band12

Köln in der Zeit des Nationalsozialismus

1933–1945

Horst Matzerath, Köln

Der Autor widerlegt zahlreiche lieb gewordene Mythen etwa vom besonderen Kölner Widerstandsgeist. Gleichzeitig führt er die Leser an konkrete Lebensschicksale in der rheinischen Metropole heran, nicht nur der Täter und »Mitläufer«, sondern vor allem der zahllosen Opfer. Eine ebenso sachliche wie bedrückende Studie über diese Stadt.

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Band13

Köln seit 1945

Bernd-A. Rusinek

Noch nicht erschienen.

Die Autoren im Überblick

Werner Eck

Köln


Karl Ubl

Köln


Hugo Stehkämper †

Köln


Carl Dietmar

Köln


Wolfgang Herborn †

Bonn


Gérald Chaix

Giseux


Hans-Wolfgang Bergerhausen

Würzburg


Gerd Schwerhoff

Dresden


Klaus Müller

Düsseldorf


Jürgen Herres

Berlin


Thomas Mergel

Berlin


Günther Schulz

Bonn


Horst Matzerath

Köln


Bernd-A. Rusinek

Düsseldorf