band 6
Hans-Wolfgang Bergerhausen

Köln in einem eisernen Zeitalter
1610–1686

Geschichte der Stadt Köln, Band 6

458 Seiten
120 meist farbige Abbildungen 
Format 17,5 × 26 cm
Leinen mit Schutzumschlag 
ISBN 978-3-7743-0448-2

60,00 Euro

Band 6
Band 6
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Das Buch

Jan van Werth, Nikolaus Gülich und Katharina Henot: Köln in Zeiten von Gewalt, Krieg und Religion

Köln im 17. Jahrhundert – das ist die schwere und bewegte Zeit des Generals Jan van Werth und des Rebellen Nikolaus Gülich, des Jesuitenpaters Friedrich Spee und der Postmeisterin Katharina Henot. In diese Epoche fielen der schwedische Angriff auf Deutz, die Hexenverbrennungen und die letzte große Pestkatastrophe, die Köln heimsuchte. Damals bildete sich in Köln jenes spezifische katholische Milieu heraus, das die Stadt bis heute prägt. Köln war aber auch ein Einfallstor der Gegenreformation ins Reich und ein wichtiges Drehkreuz zwischen den großen europäischen Mächten. Die Stadt spielte deshalb im gesamten 17. Jahrhundert eine bedeutende, bislang kaum gewürdigte Rolle. Der bei Würzburg lebende Historiker Hans-Wolfgang Bergerhausen bietet im vorliegenden Band erstmals eine Gesamtdarstellung dieser Epoche der Kölner Stadtgeschichte, deren Wirkungen noch heute spürbar sind.

Für Sammler auch als Vorzugsausgabe in Halbleder (105 Euro) erhältlich.

Der Autor

Prof. Dr. Hans-Wolfgang Bergerhausen

geb. 1956 in Dormagen, lehrt am Institut für Geschichte der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er beschäftigt sich seit seiner Promotion an der Universität zu Köln mit der Geschichte der Stadt Köln und der rheinischen Landesgeschichte.

Stimmen zum Buch

»Das Besondere an dieser Stadtgeschichte ist, dass sie aus der Bürgerschaft heraus initiiert wurde. Deshalb wird sie auch für die Bürger dieser Stadt geschrieben.« Thomas Tewes

Thomas Tewes

Hauptgeschäftsführer des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins von 1888

»Hier können wir lesen: Religion umfasste damals alles, was das Leben der Menschen ausmachte. Bis heute ist sie ein wichtiges Fundament unseres Zusammenlebens. Tabu – und sogar konträr zu ihren Grundanliegen – ist aber ihre Instrumentalisierung für andere Interessen, egal ob politischer, militärischer oder wirtschaftlicher Natur.« Dr. Ulrich Helbach

Dr. Ulrich Helbach

Direktor des Historischen Archivs des Erzbistums Köln

»Es ist faszinierend zu lesen, wie früh Köln schon eine internationale Handelsmetropole war, die vielen verschiedenen Branchen und Wirtschaftszweigen ein Zuhause gab.« Alexander Wüerst

Alexander Wüerst

Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln

Pressestimmen

»Eine Pioniertat, ein großartiges Buch« WDR
»Ein Werk von unschätzbarem Wert« Rheinische Post
»Die erste umfassende Gesamtschau dieser wichtigen Epoche der Stadtgeschichte« Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln
»Ein beeindruckendes Werk« Düsseldorfer Jahrbuch

Die Buchreihe im Überblick

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Die komplette Geschichte der Stadt Köln in 13 Prachtbänden

Für Sammler auch in Halbleder

Die Historische Gesellschaft Köln e.V. gibt die große wissenschaftliche und allgemeinverständliche Kölner Stadtgeschichte in 13 Bänden heraus. Damit wird der seit Jahrzehnten immer wieder öffentlich formulierte Wunsch, eine wissenschaftlich fundierte, aus der Forschung gewachsene und gut lesbare Darstellung der 2000-jährigen Stadtgeschichte zu besitzen, im Greven Verlag Köln erfüllt. In 13 Bänden stellen international renommierte Historiker die Entwicklung des politischen Gemeinwesens dar, das sich stets seiner eigenen, historisch gewachsenen Identität bewusst war.

Band1

Köln in römischer Zeit

Geschichte einer Stadt im Rahmen des Imperium Romanum

Werner Eck, Köln

Die Geschichte des heutigen Köln beginnt in der römischen Zeit. Ohne Marcus Agrippa und Augustus wäre Köln nicht entstanden, ohne Agrippina trüge es nicht seinen Namen und wäre nicht das, wozu es in seiner mehr als 2000-jährigen Geschichte herangewachsen ist. Köln hat seine römische Herkunft nie vergessen, sie vielmehr zu allen Zeiten als etwas Besonderes herausgehoben.

Weitere Informationen

Band2

Köln im Frühmittelalter

Mitte 5. Jh.–1074/75

Karl Ubl, Köln

Noch nicht erschienen.

Band3

Köln im Hochmittelalter

1074/75–1288

Hugo Stehkämper † und Carl Dietmar, Köln

Im Hochmittelalter legten die Kölner Bürger die Grundlage für die überragende Stellung der Stadt, die sie bis in die frühe Neuzeit zu behaupten wusste. Die romanischen Kirchen und der gotische Dom sind beeindruckende Zeugnisse dieser Epoche, in der sich zugleich das Selbstverständnis der Stadtbevölkerung wandelte.

Weitere Informationen

Band4

Köln im Spätmittelalter

1288–1512/13

Wolfgang Herborn † und Carl Dietmar, Köln

Noch nicht erschienen.

Band5

Köln im Zeitalter von Reformation und Katholischer Reform

1512/13–1610

Gérald Chaix, Gizeux

Noch nicht erschienen.

Band6

Köln in einem eisernen Zeitalter

1610–1686

Hans-Wolfgang Bergerhausen, Würzburg

Köln im 17. Jahrhundert – das ist die schwere und bewegte Zeit des Generals Jan van Werth und des Rebellen Nikolaus Gülich, des Jesuitenpaters Friedrich Spee und der Postmeisterin Katharina Henot. In diese Epoche fielen der schwedische Angriff auf Deutz, die Hexenverbrennungen und die letzte große Pestkatastrophe, die Köln heimsuchte. Damals bildete sich in Köln jenes spezifische katholische Milieu heraus, das die Stadt bis heute prägt.

Weitere Informationen

Band7

Köln im Ancien Régime

1686–1794

Gerd Schwerhoff, Dresden

Das 18. Jahrhundert gilt als ein Tiefpunkt der Stadtgeschichte. Es war geprägt von politischer Korruption und religiöser Intoleranz, von innerer Armut und äußeren Bedrohungen sowie von einer dramatischen Naturkatastrophe. Aber auch moderne Ansätze in Wirtschaft und Wissenschaft, in Kunst und geselligem Leben gab es. Die erste Gesamtdarstellung dieser Zeit entfaltet ein weitgespanntes Panorama städtischer Lebenswelt vor der Revolution.

Weitere Informationen (erscheint im Herbst 2017) 

Band8

Köln von der französischen zur preußischen Herrschaft

1794–1815

Klaus Müller, Düsseldorf

Die Geschichte des modernen Köln beginnt mit der Franzosenzeit. Nie zuvor hat sich die Stadt so schnell verändert wie in den Jahren von 1794 bis 1815. Mit dem erzwungenen Ende des Mittelalters bestimmten bis heute bekannte Personen und Familien die Geschicke der Stadt: Namen wie Oppenheim, Wallraf und Schnütgen stehen stellvertretend für die wirtschaftliche und kulturelle Blüte, die für Köln mit dieser Zeit begann.

Weitere Informationen

Band9

Köln in preußischer Zeit

1815–1871

Jürgen Herres, Berlin

Die Zeit von 1815 bis 1871 war für Köln vor allem ein Gründerzeitalter: Stadt, katholische Kirche und preußische Monarchie entschieden sich 1842 für die Vollendung des Kölner Doms. Der rheinische Karneval fand in dieser Zeit zu seiner heutigen Form. Und bis heute bekannte Pioniere und Unternehmer prägten die Stadt, ihre Gesellschaft und ihre Zukunft.

Weitere Informationen

Band10

Köln im Kaiserreich

1871–1918

Thomas Mergel, Berlin

Noch nicht erschienen.

Band11

Köln in der Weimarer Zeit

1918–1933

Günther Schulz, Bonn

Noch nicht erschienen.

Band12

Köln in der Zeit des Nationalsozialismus

1933–1945

Horst Matzerath, Köln

Der Autor widerlegt zahlreiche lieb gewordene Mythen etwa vom besonderen Kölner Widerstandsgeist. Gleichzeitig führt er die Leser an konkrete Lebensschicksale in der rheinischen Metropole heran, nicht nur der Täter und »Mitläufer«, sondern vor allem der zahllosen Opfer. Eine ebenso sachliche wie bedrückende Studie über diese Stadt.

Weitere Informationen

Band13

Köln seit 1945

Bernd-A. Rusinek

Noch nicht erschienen.